Aug. 2022: Aktueller Stand Ungarn

Ein Bericht von Edit und Fritz Striberny.

Die Stribernys betreuen in Ungarn mehrere Familien: Banyak, Szabo, Hajdu, Santa, Baranya, Mendi, Gabika, Simon, Frindt.

Bis auf Simon bekommen alle monatlich 100 Euro von future4children überwiesen, um ihren Lebensunterhalt etwas zu verbessern. Die genannten Familien kommen mit knapper Not allmonatlich über die Runden, das heißt, dass sie nicht hungern müssen.

Im Spätherbst gibt es für Santa, Baranya, Hajdu und Szabo eine Holzaktion, damit sie wenigsten jeden Tag über den Winter ein bis mehrere Stunden die Wohnung heizen können.

Eine jährliche Weihnachtsaktion beschert ihnen Wasch und Putzmittel, eine Menge Lebensmittel und Süßigkeiten für die Kinder. Dieser Aktion schließen sich viele Bekannte der Stribernys an und ermöglichen zusätzliche Gaben.

Ein „Sonderfall“ ist Frau Hanne. Eine Deutsche, die um sich eine Gruppe sozial engagierter Personen um sich schart, anonym bleiben will und an die Stribernys in den letzten 3 Jahren an die 200 Pakete mit bis zu 25 – 40 kg schwer gesendet hat. Diese enthalten nach einigen „Anpassungsproblemen“ nun gezielt notwendige Dinge wie Bekleidung und Schuhe, Haushaltswaren aller Art von Tellern bis Töpfe, Brotschneidemaschine etc. Vor allem Lebensmittel, Zucker, Mehl, Teigwaren, Reis. Aber auch Sessel und Tische sind schon angekommen. Ebenfalls hie und da Geldspenden über die Stiftung. Durch unsere Verteilungsstrategie erreichen wir mit den Inhalten der Pakte etwa 20 bedürftige Familien im Ort.

Ein besonders harter Schlag betraf die Familie Hajdu. Die Mutter, Andrea Hajdu verstarb im April an Lungenversagen.

Die neue Situation der Verteuerung von Lebensmittel, Strom- Holz- und Gaskosten durch den Ukrainekrieg ist noch nicht in diesem Bericht enthalten.

Bilder der Familien Szabo, Santa, Mendi, Gabyka, Findt, Banyak und Baranya (von links oben im Uhrzeigersinn)