Familie Turcsanyi in Ungarn

Ein neues Dach für Gaby (Bericht von Edit und Friedrich Striberny)

Schon 2009 hat die Stiftung für den behinderten Gaby (12 Jahre), der an den Rollstuhl gefesselt ist, und seine weiteren 2 Geschwister das desolate 150jährige alte Haus, das im typischen ungarischen Kleinbauernhaus-Stil der ungarischern Tiefebene erbaut ist, innen umgebaut und renoviert. Es bestand nur aus einem Zimmer und einer Küche. Unter der Abwäsche stand ein Kübel. Abfluss gab es keinen, auch kein Bad oder WC. Gaby musste von der alleinerziehenden Mutter – der Vater hat die Familie verlassen – in der Küche in eine große Waschschüssel zum Baden gesetzt werden. Die vierköpfige Familie schlief gemeinsam im Zimmer. Nach der Küche führte eine Türe gleich direkt in den Wirtschaftsteil mit anschließenden Stallungen für Schweine, Schafe und Hühner (s. Bild). Nach dem Umbau gab es ein Kinderzimmer und ein Bad mit WC sowie eine neue Wasseranlage samt Senkgrube. Die Lebensbedingungen der Familie Turcsanyi haben sich dadurch wesentlich verbessert.

Schon damals machten uns unsere Projektmitarbeiter vor Ort – Edit und Friedrich Striberny – auf den schlechten Zustand des Daches aufmerksam. Die Dachsparren und Dachlatten waren stark vermorscht und das Dach war schon wellig. Auf dem ganzen Gebäude gab es auch keine Dachrinnen. Nachdem es über die Jahre immer wieder Anfragen wegen des Daches gab, konnte die Stiftung für 2013 nun die Mittel von 5500 Euro für die Erneuerung des Daches bereitstellen. Unsere Gewährsleute organisierten die entsprechenden Handwerker und koordinierten die Arbeitstermine.

Im Mai 2013 wurden die Arbeiten durchgeführt und abgeschlossen, der Budgetrahmen eingehalten.

„Ich danke, danke der Stiftung Future4Children für die großartige Hilfe!“ (Worte unter Tränen von Margit Turcsanyi bei Projektabschluss)