Juni 2022: News aus Uganda

Unsere Vertrauensperson Claudia Ölert berichtet von ihrer Uganda-Reise.

Nach meiner Rückkehr aus Uganda müsste ich mich leider in Arbeit stürzen, deswegen bitte ich um Entschuldigung für das verspätete Update:

Beim Waisenhaus haben wir angefangen, ein extra Zimmer zu bauen, weil drei Zimmer für 25 Kinder sehr eng sind. Leider reicht im Moment das Geld nicht, um fertig zu werden, bin aber zuversichtlich. Das Gemüsegarten deckt ca. 30 % der notwendigen Lebensmittel, er wird fleißig gepflegt und bearbeitet. Das älteste Mädchen hat die Krankenschwester- und Hebammenschule absolviert und macht Praktikum im Krankenhaus von Jinja. Das zweitälteste Mädchen, Zubeda, macht ebenfalls diese Schule, das Schulgeld für dieses Jahr ist komplett bezahlt. Der älteste Junge, Elias (15), hat die Schule sehr spät angefangen, er ist aber technisch sehr begabt. Eine Ausbildungsstelle als Mechaniker würde 500 Euro kosten und dauert ein Jahr. Alle Kinder gehen zu Schule und sind viel fröhlicher und selbstbewusster.

Bei der Jinja Hill-Schule brauchen wir noch ein paar Sponsoren für Kinder, um die monatlichen Kosten decken zu können. Wir müssen auch unbedingt eine zusätzliche Toilette für die Kinder bauen, sodass es separate WCs für Jungs und Mädchen gibt.

Bei der Schule in Ruhija sind es 198 gesponserte Kinder (deren Schuldgeld von Sponsoren übernommen wird). Die kleine Näherei produziert Kleider, und wir haben schon erste unterstützte Mädchen, die weiterlernen. Ich habe Kleider nach Rumänien mitgenommen und werde einen karitativen Verkauf organisieren – hoffentlich kann ich mit dem Erlös einen zweiten Wassertank kaufen.

Ich habe auch jen Witwe besucht, die mit eurer Hilfe ein neues Häuschen gekriegt hat. Die Frau ist einfach überglücklich, alle ihre Kinder gehen auch zur Schule.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und ganz liebe Grüße, Claudia