Sachspendenlieferung nach Ungarn

Claudia Rigon brachte am 29. Oktober einen ganzen Bus voll mit Spenden nach Ungarn.

Claudia, Schwester von Alexander Hofmann und Leiterin unseres „Projekts“ Familie Horvàth, berichtet:

„Niki (Moser) hat mir seinen Bus zur Verfügung gestellt, Xandi und ich haben am Sonntag 28/10 die Sachspenden bei Thomas Aschauer, in St. Pölten, in Spitz, in Dürnstein und in Xandis Büro abgeholt und eingeladen und der Bus war wirklich bis oben hin voll.

Wir hatten an großen Dingen: zwei Wittmann Gesundheitsbetten plus Matratzen, eine Waschmaschine, einen Ofen (für Holz zum Heizen und Kochen), weiters hatten wir eine Wickelkommode, ein Kinderbett, Bettzeug und Bettwäsche, ein Waschbecken mit Armaturen, Töpfe, Staubsauger und jede Menge Kleidung und Schuhe für Kinder und Erwachsene.

Am Montag morgen bin ich dann um 6:00 bei leichtem Neuschnee los, hab mich durch Wien gestaut und war um 11:00 bei Edit und Friedrich. Nach herzlichem Empfang bei Kaffee und Kuchen ging’s weiter ins Depot – das ist ein Raum beim Altersheim, den Edit und Friedrich nutzen können, um Sachspenden zwischenzulagern. Dort haben wir den Ofen abgestellt, der aber heute schon wieder abgeholt wird – Friedrich hat eine bedürftige Familie dafür gefunden.

Auch einen Teil der Kleidung haben wir ins Depot gebracht, da wir davon wirklich viel dabei hatten.

Um ca. 13:00 waren wir (Edit, Friedrich und ich) bei Familie Horvath – das Haus war für mich kaum mehr zu erkennen. Jetzt kann auf jeden Fall der Winter kommen und die Familie hat es warm und trocken. Der Ofen im Wohnraum ist so stark, daß er wirklich das ganze Haus heizt. Im Badezimmer gibt es einen Boiler, der ebenfalls mit Holz beheizt wird – somit werden Wasser und Raum warm und die Körperpflege macht auch im Winter Freude 😉

Der kleine Zsolt – der ja eigentlich der Auslöser für das gesamt Projekt Horvath war, ist ein zufriedenes und gesundes Baby und hat meinen Besuch mehr oder weniger komplett verschlafen. Die beiden Prinzessinnen Mercedes und Dzeni haben sich auf die mitgebrachte Schokolade gestürzt – nach meiner Abreise hatten sie sicherlich Bauchweh 😉 – aber auch  Mama Ibplya hat gleich Schokolade genascht.

Wir haben alles ausgeladen – Ibplya hatte riesige Freude mit dem Staubsauger und der Waschmaschine – da braucht es aber noch ein paar Trainingseinheiten mit Edit, um diese richtig zu bedienen.

Mit einer „StromGeldSpende“ über 100 € konnte die Stromkarte der Familie wieder aufgeladen werden.

Zusätzlich hat Friedrich nocheinmal € 1.000.-  erhalten … hier werden noch die Arbeiten ausgeführt, die er in seiner letzten Mail beschrieben hat. Fürs Schlafzimmer wurde bereits Laminat gekauft sowie ein Tisch plus Sesseln für den Essplatz.

Ich habe seine „Einnahmen“ abgezeichnet und mit dieser letzten Spende ist dieses Projekt nun sehr gut beendet. Ich denke, daß wir hier den Grundstein gelegt haben, daß die Familie ordentlich wohnen kann und die Kinder ein schönes zu Hause haben.“

Wir danken hiermit allen Spendern ganz herzlich, und auch Niki Moser, der seinen Bus zur Verfügung gestellt hat!