Wie alles begann

Wir schreiben das Jahr 2006: Klaus Grulich und Alexander Hofmann, welche regelmäßig im Winter gemeinsam Schifahren, haben schon seit einigen Jahren immer wieder darüber diskutiert, dass „nur“ Geld an anonyme Organisationen kurz vor Weihnachten zu spenden nicht zufriedenstellend sei. Ihr soziales Gewissen wurde zwar dadurch etwas beruhigt, aber wirklich befriedigend erschien ihnen diese Situation nicht.

Auch im Dezember 2006 waren Klaus und Alexander wieder einmal in Obertauern Schifahren. Da das Wetter bescheiden war und auch die österreichischen Winzer wirtschaftlich unterstützt werden sollten, zogen sie es vor, den Nachmittag in einer Hütte diskutierend und Wein trinkend zu verbringen. Der Nachmittag war bereits fortgeschritten als das Thema wieder einmal aufs Spenden und generell die Unterstützung benachteiligter Kinder kam. Da die beiden – Väter von insgesamt sechs gesunden Kindern – aber ab nun nicht mehr nur diskutieren wollten, versprachen sie sich gegenseitig, auch schon etwas beeinflusst von dem guten Wein aus ihrer Heimat, dass sie nach diesem Schiurlaub eine gemeinnützige Stiftung, die sozial benachteiligte Kinder unterstützen sollte, gründen werden. Als am nächsten Morgen die Nüchternheit wieder vorhanden war, fragte sich jeder der beiden, ob der jeweils andere an den Vorabend und das getätigte Versprechen noch Erinnerungen hätte. Wie dann unschnell zu erkennen war, konnten sich beide noch sehr gut an den letzten Abend und die geführten Gespräche erinnern. Da sich natürlich keiner der beiden vor dem anderen eine Blöße geben wollte, blieb man(n) – selbstverständlich – bei der Meinung und den Vorsätzen des Vorabends, und es wurden nach der Heimkehr alle rechtlichen Schritte eingeleitet. Im Jahr 2007 wurde die Stiftung future4children schließlich gegründet.